Aus einem unserer vielen Seminaren, Coachings und Beratungen für Führungskräfte im Bildungsbereich stammt das Zitat eines Schulleiters, der uns schrieb: „In meiner Position komme ich mir immer häufiger wie ein einsamer Bergsteiger auf dem Gipfel vor, auf dem es keine Ansprechpartner mehr gibt. Über mir ist nicht der Himmel, sondern eine selten nützliche Bürokratie mit einem völlig ineffektiven Gehabe. Unter und neben mir sind Schüler, Eltern, Kollegen, eine immer lautere Öffentlichkeit, die täglich neue Fragen stellen und Antworten brauchen. Aber ich muss mir alle Antworten selbst erarbeiten, meine – auch persönliche - Aufstellung immer wieder neu definieren. Das halten die meisten meiner Kollegen nicht aus. Wir brauchen eine Gesprächsebene auf Augenhöhe mit externen Partnern, nicht nur mit Personen aus der Ämter-Hierarchie.“

Wir kommen als Trainer und Berater aus Bezugssystemen, in denen Zielvorgaben, Controlling, Qualitätsmanagement und Personalentwicklung sinnvollerweise nicht in einer Hand liegen wie z.B. im Schulbereich. Vom Ministerium über die Aufsichtsebenen bis in die Schulen sind es Lehrer, die diese Funktionen wahrnehmen. Daher haben wir ab 2002 zunächst im Projekt „Selbstständige Schule“ in NRW und später in weiteren Bundesländern ein modernes Programm für Führungskräfte entwickelt und mit vielen Partnern umgesetzt. Aus diesen Konzepten sind viele Anregungen in moderne Schulleitungsfortbildungen in Niedersachsen, NRW, Hessen, Bremen, Berlin u.a. Bundesländern eingeflossen.

Aber nach wie vor brauchen Schulleitungen, das Mittelmanagement an Schulen und das Bildungsmanagement in verschiedensten Einrichtungen den Dialog auf Augenhöhe mit den externen Berater-innen. „Führung heißt, auf dem Gipfel unvoreingenommen das Ganze betrachten zu können, und daraus eigene Handlungsoptionen und eigene Energie aufbauen zu können.“ Auch dieser Satz stammt aus einer unserer Beratungen.

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